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INI Datei Parameter
Wenn als Kommandozeilenparameter
die INI Datei angegeben wurde so hat diese Eingabe Vorrang, dabei wird
überprüft ab die Datei existiert. Wenn nicht wird die folgende
Konfigurationsdatei verwendet:
Konfigurationsdatei (EleLa.ini):
Die Konfigurationsdatei (*.INI)
muss den gleichen Name wie die EXE haben, jedoch mit der Endung .ini.
z.B. die EXE heißt "EleLa.exe", so wird die Konfigurationsdatei
"EleLa.ini" verwendet. Somit können in einem Verzeichnis
mehrere EXE-Dateien und Konfigurationen existieren. (Die Hilfe-Datei muss
ebenfalls der gleiche Name haben, jedoch mit der Endung .chm.)
Wenn man die Konfigurationsdatei
nicht im gleichen Verzeichnis wie die EleLa.EXE haben möchte, so
muss EleLa wissen wo diese Datei ist. Dazu liest EleLa die INI Datei die
im gleichen Verzeichnis der EXE ist, wenn der Parameter [Programm] IniLocation=
existiert und hier eine vorhandene Datei angegeben wurde, dann wird diese
Datei als INI verwendet und alle Parameter daraus gelesen.
Sollte keine INI Datei existieren
so legt EleLa automatisch ein im gleichen Verzeichnis wie die EXE ein
an und füllt diese mit allen Standard Parametern.
Besonderheit bei Linux:
Unter Linux sucht EleLa zusätzlich
an den Stellen:
- $HOME/.elela
- /etc/<Name der EXE>.ini
(EleLa.ini)
nach der INI-Datei. Dies ist
nötig da der Linux-User keine Schreibrechte auf das Installierte
EleLa Verzeichnis hat.
Wenn in der INI Datei mittels dem Parameter "IniLocation" auf
eine andere INI Datei verwiesen wird und es sind die Pfade dafür
nicht vorhanden, so wird EleLa automatisch die Verzeichnisstruktur anlegen
so dass die INI an diesem Ort automatisch erstellt werden kann. (Bei Windows
muss der Pfad/die Datei vorhanden sein.)
Pfadangaben in der INI Datei:
In der INI Datei können verschiedene Pfade angegeben werden, z.B.
"VorlageDir" oder "DefHandbuchDir". EleLa unterstützt
dabei alle Variationen der Verzeichniseingabe:
- Absolute Pfadangabe, z.B.
D:\MeineDateien
- UNC Pfadangabe, z.B. \\PC-Name\Freigabe\Verzeichnis
- Relative Pfadangabe, z.B.
..\..\MeinProjekt
- Umgebungsvariablen, z.B.
%TEMP%\MeineDateien
Das Trennzeichen der Pfadangabe
wird automatisch an das Betriebssystem angepasst, egal ob man ein / oder
ein \ oder mischt.
Auch die Umgebungsvariablen werden mit der Windows und Linux Schreibweise
unabhängig vom Betriebssystem alle erkannt. Bei Windows wird die
Variable immer in % eingeschlossen: %<Variable>%. Bei Linux beginnt
eine Variable immer mit $: $<Variable>.
Ich empfehle die Windows-Schreibweise, denn nur damit ist sichergestellt
dass es keine Verwechslung mit anderen Variablen gibt. Außerdem
geht das Erkennen der Windows-Schreibweise deutlich schneller.
Welche INI Parameter diese Pfadangaben berücksichtigen ist in der
unten stehenden Tabelle mit dem X in der Spalte "Datei Pfad"
beschrieben.
Der von EleLa korrigierte Pfad wird nach der Korrektur (Relativ / Umgebungsvariablen)
in das Log geschrieben und kann somit kontrolliert werden.
Umlaute gehen nicht?
Die INI Datei wird standardmäßig im System-Zeichensatz gelesen.
Wenn besondere Umlaute in den Parametern nötig sind, so kann die
Datei in das UTF8 Format gewandelt werden zusätzlich wird der Parameter
"Codierung" benötigt, siehe in der Tabelle. Die Codierung
wird immer für jede INI-Datei eingelesen (wegen Parameter IniLocation).
| INI-Parameter |
Defaultwert |
Beschreibung |
Datei
Pfad |
| [Programm] |
Allgemeine
Programmeinstellungen |
| Version |
1.2.11303 |
Versionsnummer der EXE.
Wird automatisch von der EXE überschrieben |
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| Caption |
MyExeName |
Hier kann ein frei definierbarer
Text eingegeben werden was als Titelleiste in der EXE gezeigt wird. |
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| LogInFile |
0 |
Mit 1 wird unter dem Ordner
"Log" eine Log-Datei geschrieben, der Log ist ebenfalls
unter "Extras" > "Log" ersichtlich. |
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| LanguageFile |
Lang_DE.txt |
Datei der Übersetzung
aller Programm-Texte |
X |
| LanguageFileLCL |
lclstrconsts.pl.po |
Datei der Übersetzung
aller Default Systemdialoge die vom Compiler kommen.
Für Englisch muss der Wert leer gelassen werden. |
X |
| TableFile |
Tables.txt |
Datei in der Tabellen-Infos
(Spaltenbreite/Spaltenposition/Sichtbarkeit) gespeichert werden.
Wenn der Dateiname leer gelassen wird, so werden keine Tabellen-Infos
gespeichert. |
X |
| TableSaveSort |
0 |
Speichert in der Datei
"TableFile" die Sortierreihenfolge mit, wenn der Parameter
1 ist. |
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| StartCopy |
|
Hier kann die SQLite
Datenbank-Datei vor dem Start von EleLa kopiert werden. EleLa kopiert
die Datenbank-Datei in diese Datei.
Beispiel: StartCopy=.\Backup\EleLa.sq3
Damit wird die Datenbank
in das Verzeichnis Backup kopiert. (Das Verzeichnis muss vorher
schon existieren)
Der Befehl funktioniert nur mit dem Datenbank-Typ
SQLite.
Tipp: Bei Verwendung mit einem USB-Stick wird die Datenbank vor
der Benutzung kopiert was die Datensicherheit erhöht.
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X |
| StartRun |
|
Hier kann ein Befehl
nach dem Kopieren der Datenbank (StartCopy) ausgeführt werden.
Dabei wird ein neuer Prozess gestartet.
Beispiel: StartRun=.\Backup\Backup.bat
Damit wird die Batch-Datei
gestartet. In dieser Batch kann z.B. eine Funktion hinterlegt sein,
die die Datenbank komprimiert und in einen separaten Ordner ablegt.
Demo-Script: Backup.bat
mit 7ZIP.
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X |
| VorlageDir |
.\Vorlage |
In diesem Verzeichnis
befinden sich Vorlage-Dateien für Ausdrucke. |
X |
| TempDir |
. |
Dieses Verzeichnis nutzt
EleLa um Dateien zu speichern. Bei Ausdrucke wird immer eine HTML
Datei erzeugt, die dann hier gespeichert wird. Auch die Sprach-Datei
bei der Funktion "Speichere Texte" wird hier rein exportiert.
Wenn der Pfad nicht existiert legt EleLa diesen automatisch an. |
X |
| IniLocation |
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Wenn dieser Parameter
in der INI-Datei existiert und die angegebene Datei vorhanden ist,
dann werden alle Parameter aus dieser angegebenen Datei geladen
und nicht aus dieser. Damit kann die eigentliche EleLa INI Datei
an einem anderen Ort stehen.
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X |
| StartRO |
0 |
Mit diesem Parameter
kann bei Programmstart der Read-Only-Modus aktiviert werden indem
der Parameter auf 1 gesetzt wird. Dieser Modus kann mit Doppelklick
auf die Statusleiste deaktiviert werden. Der Parameter ist optional.
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| QueryCancel |
0 |
Wenn der Parameter auf
1 gesetzt wurde, so wird bei jedem Abbrechen einer Eingabe eine
Sicherheitsabfrage gemacht.
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| Codierung |
ANSI |
Umschaltung der Codierung
der INI-Datei. Standard ist ANSI-Format, was durch einen 8-Bit Zeichensatz,
abhängig vom System begrenzt ist.
Werte: ANSI oder UTF8
Wenn UTF8 angegeben wurde, so muss auch die Dateicodierung entsprechend
sein.
Dieser Parameter muss von Hand in die INI-Datei geschrieben werden,
dabei muss auch mit einem geeigneten Text-Editor die Codierung der
Datei umgestellt werden.
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| [DB] |
Datenbankverbindung |
| Protocol |
sqlite-3 |
mysql-5 |
postgresql-8 |
Art der Datenbankverbindung,
"sqlite-3", "mysql-5" oder "postgresql-8".
Andere Verbindungen wurden nicht getestet, sind dennoch parametrierbar,
siehe hier. |
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| HostName |
n.b. |
localhost |
localhost |
Name oder TCP/IP-Adresse
des Servers.
Bei Protocol=sqlite-3: nicht benutzt
Bei Protocol=mysql-5/postgresql-8: Server-Name |
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| Port |
n.b. |
3306 |
5432 |
Port des Servers.
Bei Protocol=sqlite-3: nicht benutzt
Bei Protocol=mysql-5/postgresql-8: TCP/IP Port |
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| Database |
EleLa.sq3 |
elela |
EleLa |
Datenbank-Name
Bei Protocol=sqlite-3: (Pfad\)Datei
Bei Protocol=mysql-5/postgresql-8: Datenbank-Name |
(X, SQLite) |
| User |
n.b. |
MyElektronik |
postgres |
Benutzer-Name
Bei Protocol=sqlite-3: nicht benutzt
Bei Protocol=mysql-5/postgresql-8: Benutzer-Name |
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| Password |
n.b. |
MyElektronik |
MyElektronik |
Passwort
Bei Protocol=sqlite-3: nicht benutzt, kein Passwortschutz möglich,
da Datenbank dies nicht unterstützt
Bei Protocol=mysql-5/postgresql-8: Passwort. Wenn das Passwort leer
gelassen wird so wird bei Start der EXE nach einem Passwort gefragt,
ansonsten ist ein Verbindungsaufbau zur Datenbank nicht möglich. |
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| [Bauteil] |
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| DefHandbuchDir |
.\Handbuch |
Default-Verzeichnis, in
dem die PDF-Dokumente aller elektronischen Bauteile sind. Unter "Bauteile"
kann einem Bauteil ein PDF angehängt werden, dieser Datei-Auswahl-Dialog
wird mit diesem Verzeichnis initialisiert. |
X |
| [Projekt] |
|
| DefHandbuchDir |
.\Projekt |
Default-Verzeichnis, in
dem die Handbücher aller Projekte sind. Unter "Projekt"
kann einem Projekt ein PDF angehängt werden, dieser Datei-Auswahl-Dialog
wird mit diesem Verzeichnis initialisiert. |
X |
| [Telefon] |
Parameter
für Wählfunktion unter Telefoneinstellungen |
| Port |
COM1 |
COM Port zum Modem. Unter
Linux tty0x |
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| ATStart |
ATX3 |
Modem Initialisierungs
Sequenz. X3 = Wählen ohne auf Freizeichen warten |
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| DialPrefix |
|
Präfix wird benötigt
wenn man an einer Nebenstelle ist. Damit kann z.B. 0W für Amt
holen und warten auf Freizeichen eingestellt werden. |
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| [Linux] |
Parameter
der Linux-Version |
| ComboItemHeight |
9 |
Hier kann festgelegt werden
welche ItemHeight beim Drop-Down Auswahlfeld verwendet werden soll.
0 = Standard Desktop-Theme
1..x = ItemHeight der Drop-Down Felder. EleLa zeichnet die Items selbst.
Der Wert 9 ist ein Mittelwert mit dem es unter Gnome
und KDE Desktop gut geht. Wobei bei KDE kann der Wert auch auf 0 gesetzt
werden, bei Gnome auf 1. |
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| FontHeight |
11 |
Hier kann festgelegt werden
welche Schriftgröße in allen Formularen verwendet werden
soll.
0 <= Standard Desktop-Theme
1..x = Schriftgröße.
Der Wert von 11 macht eine gute Darstellung. |
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| [Form] |
Formularposition
Main-Formular |
| [FormKisteTausch] |
Formularposition
Kiste-Tausch-Formular |
Tipp, Konfiguration der
INI-Datei mit EleLa:
Nahezu alle Parameter der Konfigurationsdatei
können mit EleLa im Konfigurationsdialog bearbeitet werden:

Dieser Dialog öffnet sich
unter "Extras" > "Log" > Taste "Optionen".
Alternativ kann der Dialog
auch über Kommandozeilenparameter "-k" oder "--konfig"
oder "/k" aufgerufen werden:
Dos Box oder Linux Terminal:
C:\Programme> EleLa -k
Die grundlegende Einstellung
von EleLa kann somit auch durchgeführt werden, falls sich EleLa wegen
nicht funktionierender Datenbankverbindung nicht korrekt starten lässt,
dabei wird nur der Dialog gezeigt und keine Datenbankverbindung her gestellt.
Unter Linux wird ein zusätzlicher Reiter "Linux" eingeblendet
mit dem man diese Parameter eingeben kann.
Konfiguration Datenbank:

Auf der Seite "Datenbank"
können alle Parameter der Datenbankverbindung eingegeben werden.
Anschließend kann mit "Teste Verbindung" geprüft
werden ob der Datenbankserver erreichbar ist. Dabei wird nur die Verbindung
geprüft, nicht ob auch alle Tabellen vorhanden sind. Bei korrekter
Verbindung wird das Quadrat rechts grün, bei nicht korrekter Verbindung
rot, während dem Verbindungsaufbau gelb.
Um Änderungen in der INI-Datei
zu speichern muss unbedingt die Taste "Speichern" gedrückt
werden. "Schließen" beendet die Konfiguration.
Aufbau
der Datei TableFile:
<Formular>.<Query>=<Sortierspalte>;<Sortiertyp
(0/1/2 Asc/Desc/Ignore)>
<Formular>.<Query>.<Spalte>=<DisplayWidth (Zeichen)>;<Index>;<Visible>
(0 / 1)
Wenn <Sortierspalte>
leer ist, wird nicht sortiert, bzw. nach EleLa Standard. Wenn man möchte,
dass die Sortierung gemerkt wird, so muss in der INI Datei der Parameter
"TableSaveSort" = 1 gesetzt werden.
<DisplayWidth> und <Index> können über EleLa direkt
in der Tabelle geändert werden (Spaltenbreite/Spalte verschieben)
Mit <Visible> können nach belieben Spalten Aus-/Eingeblendet
werden.
Wenn die Datei gelöscht
wird, so ist beim nächsten Start von EleLa der Standard wiederhergestellt.
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