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Etikett drucken Hier können Etiketten / Beschriftungsschilder für Sortierkästen oder Einlegeblätter für Boxen gedruckt werden. Diese Funktion wird unter "Bauteil" > "Exportieren" > "Drucke Etikett" geöffnet. Es können auch einzelne Fächer gedruckt werden.
Als erstes wird der Sortierkasten ausgewählt für den man Etiketten drucken möchte. Es werden nur Kisten in die Liste eingetragen, bei denen unter "Bauteil" > "Lager / Gehäuse" auch eine "LagerNr" hinterlegt wurde. Mit der Taste ">>" kann die Tabelle gezeigt werden welche Bauteile alles in diesem Sortierkasten einsortiert sind. Doppelklick auf der Tabelle wechselt im Hauptprogramm die Seite und springt zum "Bauteil". Mit der rechte Maustaste auf der Tabelle kann diese auch gedruckt werden. Wenn man nur ein Fach drucken möchte kann mit "Auswahl Fach" das Fach ausgewählt werden. Somit wird nur das eine Etikett oder bei "Je Etikett nur ein Bauteil" die Etikette der Bauteile im Fach gedruckt. Anschließend muss das
Etikett-Format festgelegt werden. Der "Standard Sortierkasten ist
das "Conrad
Werkstattmagazin 813112" (ich mache ungern für etwas Werbung,
aber das ist ein Kasten, bei dem man in die Schublade einen Zettel rein
schieben kann und zudem relativ günstig ist. Außerdem habe
ich davon viele rumstehen ;-) ) Wenn als Etikett-Format "Individuell"
ausgewählt wurde, so kann die Höhe / Breite je Etikett selbst
bestimmt werden. Daneben kann jeweils die Anzahl der Felder eingegeben
werden. Um die Etikett-Größe optimal ausnutzen zu können kann man die Schriftgröße / Art noch anpassen. Möchte man z.B. eine Liste auf ein DIN-A4 Blatt haben, so muss die Größe individuell auf Breite 180 und Höhe 250 eingegeben werden. Im Abschnitt Barcode kann ein zusätzlicher Barcode in den Ausdruck gedruckt werden. Weiter unten ist mehr über Barcode beschrieben. Mit der Definition "Ausrichtung" kann bestimmt werden wie der Text in den Rahmen gezeichnet wird. "Linksbündig" wird der Textblock nach oben/links begonnen, "Mittig" wird der gesamte Textblock zentriert je Box der Kiste ausgegeben. Sortierung: Unter "Auswahl Felder"
kann zusätzlich definiert werden welche Felder auf dem Etikett erscheinen
sollen. Bei "Druck" geht es los. Es öffnet sich ein Drucker-Dialog in dem der Drucker ausgewählt werden kann. Ich empfehle für den ersten Test ein Ausdruck mittels PDF Drucker, z.B. "FreePDF XP" oder "PDF Creator", beides ist Freeware in Sourceforge.net. Dies spart einiges an Papier. Dennoch, der "Echte" Drucker hat eine andere Seitenskalierung und der Ausdruck kann dann etwas anders aussehen. Das Programm rechnet die DPI des Druckers in die richtigen mm-Koordinaten um. Daher kann es vorkommen, dass der PDF-Ausdruck aus der erzeugten PDF nicht passt, bzw. beim PDF Ausdruck muss auf 100% Skalierung geschaltet werden. Also besser mit diesem Programm auf den Drucker direkt drucken. Nach Auswahl des Druckers wird eine Seite erzeugt und zu erst das Raster der Feldgrößen Breite/Höhe gezeichnet. Anschließend wird in jedes Feld ein Text eingestellt, der folgendermaßen zusammengesetzt ist:
Wenn die Textbreite einer Zeile
nicht ausreicht wird die Schriftgröße dieser Zeile automatisch
verringert, sollte dies immer noch nicht reichen wird der Text abgeschnitten. Sollten zu viele Bauteile in einer Box liegen, so dass nicht alles auf ein Etikett passt, dann muss man doch einige Typen herausnehmen und ein neues Fach dafür anlegen. (Beispiel: Box Sortierkasten kann Unterteilungen haben, darin kann man problemlos 10 unterschiedliche Quarze rein machen, 10 Typen passen aber garantiert nicht auf das Etikett...) Die kleinste Schriftart die errechnet wird ist die Größe 5. Sollte die Seite nicht für alle Fächer reichen, dann wird eine neue Seite angefangen, solange bis alle Datensätze gedruckt sind. EleLa merkt sich für jede Kiste die eingestellten Parameter bei "Druck". Wenn eine andere Kiste ausgewählt wird, so wie die letzte Einstellung vom Ausdruck wiederhergestellt. Wenn man nur die Eingaben speichern möchte, so kann mit "Druck" der Ausdruck gestartet und anschließend die "Abbruch" Taste im Druckerauswahl-Dialog gedrückt werden. Tipp: Die Reihenfolge des Ausdrucks ist sortiert nach "bauteillager.LagerNr" und der Text wird von links nach Rechts, dann nach unten ausgegeben. Bei diesem angewählten "Standard Sortierkasten" passen gerade zufällig 5 Etikette nebeneinander, so wie auch Schubladen drin sind. Daher empfiehlt sich die die LagerNr so zu vergeben: "01 A" = Zeile 01; Spalte 1 ... "12 E" = Zeile 12; Spalte 5. Barcode: Je Lagerfach kann ein Barcode ausgegeben werden. Sollten mehrere Bauteile im Lagerfach liegen, so wird nur der erste verfügbare Barcode ausgedruckt. Der Barcode wird unter "Bauteil" > "Lager/Gehäuse" im Feld Barcode eingegeben, somit besteht die Möglichkeit unabhängig von der Lager-Nr/Fach Bezeichnung eine Nummer zu vergeben. Zur Auswahl stehen die Barcodes:
Wenn im Feld Barcode ein Text steht, der Buchstaben enthält, dann wird nur ein Barcode bei der Auswahl "CODE128" ausgegeben. 2 OF 5 INTERLEAVED: Sollte das Feld Barcode eine ungerade Anzahl von Stellen haben, so wird automatisch eine 0 vorne angefügt. CODE128: Sollte im Feld Barcode
nur Zahlen stehen und diese sind in einer geraden Anzahl Stellen, dann
wird der CODE128C verwendet ansonsten CODE128B. Im CODE128C können
zwei Zahlen als ein Code-Block dargestellt werden, daher die Zweier-Teilung. EAN-13: Im Feld Barcode müssen 12 oder 13 Stellen stehen. Wenn weniger als 12 Stellen stehen, so werden links 0en (Null) angefügt. Wenn mehr als 13 Stellen stehen werden die hinteren Stellen (rechts) abgeschnitten. Wenn der Barcode nur 12 Stellen hat so wird automatisch eine Modulo10 Checksumme errechnet und diese als 13. Stelle angefügt. Wenn der Barcode 13 Stellen hat wird die Checksumme für den Ausdruck nicht extra kontrolliert, EleLa druckt das einfach. CODE39: Es sind die Zeichen: Leerzeichen, 0..9, A..Z und -.$/+% erlaubt. Es kann eine beliebige Anzahl von Zeichen gedruckt werden. EleLa fügt automatisch die Startkennung, Ende-Kennung und eine Prüfsumme hinzu. Der Ausdruck vom Barcode: Die Höhe gibt die Anzahl der Zeilen an. 1 bedeutet so hoch wie eine Textzeile. Der Ausdruck des Barcodes kann maximal 3 Textzeilen hoch sein. Manche Scanner benötigen eine Mindesthöhe, auch ist das Scannen mit einem Laserscanner bei höherem Barcode leichter. Die Breite gibt an wie breit minimal ein Strich des Barcodes sein soll. Als Standard reichen 1/4mm aus. Wenn der Drucker eine schlechte Qualität druckt sollte ein breiterer Strich gewählt werden. Wenn der Barcode im Ausdruck breiter wird als wie die Breite des Etiketts definiert wurde, so verkleinert EleLa automatisch den Barcode so dass er in das Etikett rein passt. Daher sollte der Barcode nach dem Ausdruck immer auf korrekte Funktion geprüft werden. Mit dem Häkchen "Mit Barcode als Text" wird unter dem Barcode der Barcode-Text ausgegeben und zwar in der Form wie der Barcode als Strichcode gezeichnet wurde, also mit den führenden Nullen und der errechneten Prüfsumme. Der Barcode wird immer Oben/Mitte im Etikett gedruckt. Die Textausgabe des Barcodes immer in der Mitte unterhalb des Barcodes. |
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